Bei schwierigen Zahnbewegungen bieten skelettale Verankerungen eine innovative Lösung. Diese Technik ermöglicht präzise Korrekturen, die mit herkömmlichen Methoden nicht erreicht werden könnten.
Jetzt Termin vereinbaren- Was sind skelettale Verankerungen?
- Wann werden skelettale Verankerungen eingesetzt?
- Wo werden Miniimplantate eingesetzt?
- Wie werden Miniimplantate kombiniert?
- Vorteile von Miniimplantaten
- Ablauf der Behandlung mit TADs
- Für wen sind skelettale Verankerungen geeignet?
- FAQ Skelettale Verankerung in München Giesing Harlaching
- Moderne Kieferorthopädie für ein gesundes Lächeln
Die moderne Kieferorthopädie bietet heute zahlreiche innovative Möglichkeiten, Zahnfehlstellungen präzise und schonend zu korrigieren. Eine besonders wirkungsvolle Methode sind skelettale Verankerungen. Diese Technik ermöglicht es, Zahnbewegungen gezielt zu steuern und Behandlungen effizienter zu gestalten – vor allem bei komplexeren Zahnfehlstellungen.
In unserer kieferorthopädischen Praxis in Giesing Harlaching kommen moderne Verfahren der Kieferorthopädie zum Einsatz, um Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen eine individuell abgestimmte Behandlung zu ermöglichen. Skelettale Verankerungen sind dabei ein wichtiger Bestandteil moderner Therapiekonzepte, wenn besonders präzise Zahnbewegungen erforderlich sind.
Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dieser Methode? Hier erfahren Sie alles Wichtige über skelettale Verankerungen, ihre Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten und Vorteile.
Was sind skelettale Verankerungen?
Unter skelettalen Verankerungen versteht man spezielle Verankerungspunkte im Kieferknochen, die eine gezielte Bewegung einzelner Zähne ermöglichen. In der KFO-Praxis werden dafür kleine Verankerungsschrauben aus Titan oder Titanlegierungen eingesetzt, die als stabile Fixpunkte dienen.
Miniimplantate in der modernen Kieferorthopädie
Diese Minipins werden auch als Miniimplantate oder TADs bezeichnet. Die Abkürzung TAD steht für „Temporary Anchorage Devices“, auf Deutsch temporäre Verankerungselemente. In der Fachsprache werden sie auch orthodontische Miniimplantate oder temporäre Implantate genannt. Sie gehören zu den wichtigsten Innovationen der modernen Kieferorthopädie.
Die Implantate sind nur wenige Millimeter groß und werden minimalinvasiv im Kieferknochen verankert. Während der Behandlung dienen sie als stabile Grundlage, um bestimmte Zähne gezielt zu bewegen.
Dadurch lassen sich auch Zahnbewegungen durchführen, die mit herkömmlichen Methoden nur schwer möglich wären. Besonders bei komplexen Zahnfehlstellungen oder bei bestimmten Wachstumsphasen von Kindern und Jugendlichen bietet diese Methode viele Vorteile.
Kein „Festhalten“ an anderen Zähnen
Ein wichtiger Vorteil dieser Technik ist, dass keine anderen Zähne als Gegenzug benötigt werden. Klassische Zahnspangen arbeiten häufig mit sogenannten Verankerungszähnen. Bei einer skelettalen Verankerung wird stattdessen der Kieferknochen selbst als stabiler Fixpunkt genutzt.
Wann werden skelettale Verankerungen eingesetzt?
Die Anwendung von kieferorthopädischen Miniimplantaten ist besonders dann sinnvoll, wenn klassische Verankerungsmethoden nicht ausreichen oder unerwünschte Nebenwirkungen vermieden werden sollen.
Typische Behandlungsfälle sind
- Zahnengstände,
- stark gekippte oder verlagerte Zähne,
- Lückenschlüsse nach Zahnverlust,
- komplexe Zahnbewegungen,
- schwierige Bisskorrekturen.
In solchen Situationen ermöglichen Verankerungsschrauben in unserer KFO-Praxis in Giesing Harlaching eine deutlich präzisere Behandlung.
Auch wenn Zähne besonders kontrolliert bewegt werden müssen oder andere Zähne geschont werden sollen, kann eine alternative Verankerung der Zahnspange sinnvoll sein.
Wo werden Miniimplantate eingesetzt?
Je nach individuellem Befund werden die Minipins an unterschiedlichen Stellen im Kiefer platziert. In den meisten Fällen werden die TADs am Gaumen eingesetzt. Dort bietet der Knochen besonders gute Voraussetzungen für eine stabile Verankerung.
Andere Positionen sind der Bereich zwischen den Zahnwurzeln, hinter dem letzten Backenzahn oder im Bereich des Ober- beziehungsweise Unterkiefers. Ihr Kieferorthopäde entscheidet immer individuell, welche Position für die geplante Zahnbewegung am sinnvollsten ist.
Wie werden Miniimplantate kombiniert?
Skelettale Verankerungen können sowohl allein als auch in Kombinationen mit fester Zahnspange oder mit Alignern eingesetzt werden – abhängig von der vorliegenden Bisssituation. Die Miniimplantate dienen dabei als stabile Fixpunkte, über die gezielte Kräfte auf bestimmte Zähne übertragen werden können.
In vielen Fällen werden die Minipins mithilfe einer kieferorthopädischen Lötapparatur mit der festen Zahnspange verbunden. Dadurch entsteht eine stabile Einheit aus Zahnspange, Zähnen und Miniimplantat.
Vorteile von Miniimplantaten
Die moderne Technik der Verankerungssysteme in der Kieferorthopädie bietet zahlreiche Vorteile gegenüber klassischen Methoden.
Präzisere Zahnbewegungen
Durch den stabilen Verankerungspunkt können Zähne sehr kontrolliert und ebenfalls über eine größere Distanz bewegt werden. Dies verbessert die Behandlungsergebnisse erheblich.
Schutz anderer Zähne
Bei einer klassischen Zahnspange dienen oft andere Zähne als Gegenzug. Bei skelettalen Verankerungen ist das nicht notwendig. Hier dient der Knochen als Verankerung. Dadurch lassen sich unerwünschte Nebenwirkungen auf Nachbarzähne vermeiden.
Kürzere Behandlungsdauer möglich
Da Zahnbewegungen gezielter durchgeführt werden können, kann sich die Behandlungsdauer mit der Zahnspange verkürzen.
Mehr Diskretion und Komfort für Patientinnen und Patienten
Viele ältere Methoden der Kieferorthopädie erforderten sogenannte Außenapparate wie einen Headgear. Diese sperrigen Metallbügel, die außerhalb des Mundes getragen werden, sind heute meist nicht mehr notwendig. Die Mini-Pins liegen unsichtbar im Mundinneren. Diese Technik ermöglicht somit eine Zahnbewegung, die komfortabel und diskret ist.
Keine Mitarbeit erforderlich
Da die Verankerung festsitzt, ist der Erfolg nicht davon abhängig, ob ein loses Gerät konsequent getragen wird.
Ablauf der Behandlung mit TADs
Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, wie eine Behandlung mit Miniimplantaten eigentlich abläuft. In der Praxis erfolgt sie in mehreren Schritten.
Beratung und Diagnostik
Zunächst erfolgt eine umfassende Untersuchung durch Ihre Kieferorthopädin oder Ihren Kieferorthopäden. Dabei werden Zahnstellung, Kieferentwicklung und Wachstumsphase beurteilt. Falls eine Behandlung mit Miniimplantaten in München Giesing Harlaching sinnvoll ist, beraten wir Sie dazu. Ebenfalls planen wir die genaue Position der Minipins.
Einsetzen der Miniimplantate
Das Einsetzen der TADs erfolgt minimalinvasiv unter lokaler Betäubung. Der Eingriff dauert meist nur wenige Minuten. Die kleinen Schrauben dienen anschließend als stabile Verankerungspunkte für die Zahnbewegung.
Aktive kieferorthopädische Behandlung
Während der Behandlung werden die Zähne mithilfe der Zahnspange, die über spezielle Bögen oder elastische Elemente mit den Pins verbunden ist, kontrolliert bewegt. Die Technik ermöglicht eine effiziente Behandlung, da Kräfte gezielt eingesetzt werden können.
Entfernen der Miniimplantate
Nach Abschluss der Behandlung werden die Implantate wieder entfernt. Dieser Vorgang ist ebenfalls unkompliziert. Das Entfernen erfolgt mit Oberflächenanästhesie oder kurzer Betäubung und dauert nur wenige Minuten. Die kleine Stelle am Zahnfleisch verheilt innerhalb weniger Tage vollständig und narbenfrei.
Für wen sind skelettale Verankerungen geeignet?
Die Methode kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei jungen Patientinnen und Patienten eingesetzt werden. Besonders häufig werden Miniimplantate bei Erwachsenen eingesetzt, wenn komplexe Zahnbewegungen erforderlich sind. Doch auch bei Jugendlichen lassen sich gerade während der Wachstumsphase Zahnfehlstellungen besonders gut korrigieren. In bestimmten Fällen können skelettale Verankerungen helfen, Zahnbewegungen noch gezielter zu steuern. Wir beraten Sie gern individuell in unserer KFO-Praxis dazu.
FAQ Skelettale Verankerung in München Giesing Harlaching
Sind Miniimplantate schmerzhaft?
Wie groß sind Miniimplantate?
Wie lange bleiben die Implantate im Kiefer?
Können auch Jugendliche Miniimplantate bekommen?
Sind skelettale Verankerungen sicher?
Können sich die Minipins lockern?
Verkürzt sich die Behandlungsdauer?
Muss man die Implantate operativ entfernen?
Gibt es Alternativen zu Miniimplantaten?
Ist diese Behandlung auch für Erwachsene geeignet?
Was kosten skelettale Verankerungen?
Moderne Kieferorthopädie für ein gesundes Lächeln
Die Entwicklung der modernen kieferorthopädischen Behandlungsmethoden hat die Behandlungsmöglichkeiten in der Kieferorthopädie deutlich erweitert. Besonders skelettale Verankerungen bieten neue Möglichkeiten, Zahnbewegungen präzise und schonend zu steuern.
Wenn Sie sich für eine skelettale Verankerung interessieren oder eine kieferorthopädische Behandlung in München Giesing Harlaching für Ihr Kind planen, beraten wir Sie gern persönlich über die Möglichkeiten moderner Kieferorthopädie.
Ihr Experte für Skelettale Verankerungen
Bei Fragen rund um das Thema sind wir Ihr Experte und garantieren Ihnen höchste Qualität und eine individuelle Behandlungsstrategie. Vereinbaren Sie gerne direkt einen Termin in unserer KFO-Praxis.
In einem persönlichen Beratungsgespräch klären wir Sie gerne ausführlich über das Thema Skelettale Verankerungen auf und verdeutlichen Ihnen die Vor- aber auch Nachteile. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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